Pullach springt trotz holprigem Absprung zur Punktelandung gegen Partenkirchen

Pullach springt trotz holprigem Absprung zur Punktelandung gegen Partenkirchen
Zu später Uhrzeit und bei ungemütlichen Temperaturen hätten sich die Damen des SV Pullach deutlich angenehmere Orte als die heimische IsArena vorstellen können. Trotz des herbstlichen Wetters sahen die Zuschauer unter ihren Mützen gegen den TSV Partenkirchen eine heiße Partie, in der die Gastgeberinnen erst in der zweiten Halbzeit heiß liefen. Beim feurigen 32:23-Endstand war von der Kälte nichts mehr zu spüren.
Am vergangenen Samstag gab es für die Damen des SV Pullach Handball gleich doppelt Grund zur Freude: Neben einer vollen Halle zum ersten Heimspiel der Saison gab es zum Geburtstag von Spielmacherin Marie Kurschewitz auch Muffins und Brownies für die ganze Mannschaft. Das Spiel warf allerdings auch einen wortwörtlichen Schatten voraus. Die ungewohnt späte Uhrzeit um 19:30 Uhr, das Fehlen von Stammkeeperin Katharina Appelt und der weiterhin dünn besetzte Kader verhießen keine einfachen Bedingungen für die Hausherrinnen.
In einer eiskalten Halle starteten die Pullacherinnen dementsprechend noch nicht auf Betriebstemperatur in die Partie. Vor allem der Angriff kam nicht richtig in Gang und scheiterte immer wieder an der Partenkirchener Torhüterin. Einzig das Geburtstagskind schien am Zielwasser genippt zu haben und sorgte mit drei Treffern in Folge für eine knappe 3:2-Führung in der 7. Minute. In der Abwehr merkte man den Isartalerinnen die Kälte jedoch kaum an. So zeichnete sich eine knappe Kiste mit einem 12:12-Halbzeitstand ab.
Das Trainergespann um Christian Steidl und Sebastian Isemann versuchte der Mannschaft in der Pause ordentlich einzuheizen und appellierte an das Team, die Bälle vorne einfach reinzubringen.
Die Worte schienen zu zünden: Die Pullacherinnen zeigten in der zweiten Hälfte eine nochmals stärkere Defensive und hielten die stärkste Spielerin des TSV Partenkirchen weitestgehend unter Kontrolle. Vorne tauten die Damen endlich auf und vor allem Anna Opacak lief mit insgesamt 11 Treffern heiß. Generell zeigten die Nachwuchsspielerinnen Teresa Mangold, Amelie Laar und Julie Wiedemann einmal mehr, was für eine wertvolle Unterstützung sie für die SVP-Damen sind. Und auch Zweit-Torhüterin Lena Horak parierte mehrere Würfe und trug damit ebenfalls ihren Teil zur wachsenden Führung bei. Spätestens nach einem Dreierpack von Opacak zum 25:19 in der 51. Minute kochte die Stimmung in der Halle und der Heimsieg so gut wie sicher. Mollig warm ging die Partie so mit einem Stand von 32:23 zu Ende.
Am schaurigsten Abend des Jahres wartet auf die Pullacherinnen die nächste Herausforderung: Gegen den Tabellenführer HSG Würm-Mitte II steht dem Team die bislang wohl grusligste Aufgabe der Saison bevor. Doch auch dieser Herausforderung werden sich die SVP-Damen in der heimischen IsArena am Samstag, den 31.10. um 17:45 Uhr furchtlos stellen.
Es spielten: Lena Horak (Tor), Anna Opacak (11/3), Katrin Wagner (5), Lena Kanis (4), Marie Kurschewitz (3), Julie Wiedemann (3), Teresa Mangold (2), Antonia Koppermann (2), Amelie Laar (2), Antonella Pommella.