SVP-Damen gegen TV Immenstadt: Hinten Hui, vorne Pfui

SVP-Damen gegen TV Immenstadt: Hinten Hui, vorne Pfui
In einer Partie mit wenig Toren und wenig Spielerinnen auf Seiten der SV Pullach Damen taten sich die Isartalerinnen noch schwerer als sonst, den Ball ins Tor zu befördern. Mit 1 ½ Auswechselspielerinnen reichten Kraft und Konzentration am Ende nur für ein mageres 18:13.
Eine mehr als weite Anreise, kein Trainer und einen so kleinen Kader wie noch nie in dieser Saison: Die SVP-Damen konnten sich an diesem Samstag eine schönere Ausgangslage für das Auswärtsspiel gegen den TV Immenstadt vorstellen. Umso motivierter waren die Gäste, diesen Tag dennoch erfolgreich zu gestalten.
Doch bereits in den ersten paar Minuten zeichnete sich ab, in welche Richtung das Spiel gehen sollte. Drei torlose Siebenmeter in Folge führten zu einem mauen 0:0 nach fünf Minuten. Die Pullacherinnen taten sich zunächst sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schwer, sodass Immenstadt mit 3:0 in der 11. Minute in Führung gehen konnte. Ein Weckruf für die Abwehr, die nun stabil und sicher agierte. Von den zahlreichen Chancen, die sich die Isartalerinnen im Angriff herausspielten, landete nun auch der ein oder andere Ball zwischen den Pfosten. Mühsam erarbeitete sich Pullach so den Ausgleich zum 3:3. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit blieb durchwachsen und mündete in einem 8:7 Halbzeitstand.
Wer für die zweite Hälfte auf mehr Treffer hoffte, wurde schnell enttäuscht: Denn auch in den zweiten 30 Minuten blieben Tore Mangelware. Zwar hatten sich die Gäste vorgenommen, die Chancenauswertung deutlich nach oben zu schrauben, doch dies gelang leider selten. Positiv blieb jedoch weiterhin die Abwehrleistung der Isartalerinnen, die es auch Immenstadt schwer machte, den Vorsprung weiter auszubauen. Wäre das nicht schon genug, verletzte sich 20 Minuten vor Ende auch noch Linkshänderin Nici Untch durch eine unglückliche Situation im Angriff und konnte ihre Mannschaft dadurch nicht mehr aktiv helfen. Und auch für Stammkeeperin Sandra Jocham ging es in der 50. Minute nicht mehr weiter. Für sie kam die Nachwuchstorhüterin der A-Jugend Lena Horak zu ihrem ersten Einsatz bei den Damen. Weitere Unterstützung erhielten die Pullacherinnen in diesem Spiel von der langzeitverletzten Spielerin und Teil des Interim-Trainergespanns Samantha Esterl, die nach einem Kreuzbandriss im November 2024 zum ersten Mal wieder als Siebenmeter-Schützin auf die Platte zurückkehrte. Doch auch dies reichte vor allem aufgrund der schwindenden Kräfte der Gäste nicht aus, um den Immenstädter Sieg noch ernsthaft zu gefährden. Damit endete das Spiel mit einem Ergebnis von 18:13.
Die SVP-Damen müssen nun weiter auf einen entscheidenden Befreiungsschlag im Abstiegskampf hoffen. Jeder Punkt zählt und das auch im nächsten Spiel, ausgerechnet gegen den Tabellenführer TSV Ottobeuren. In der heimischen IsArena werden die Hausherrinnen am Samstag, 7.2. um 19:30 Uhr, alles dafür tun, um für eine Überraschung zu sorgen.
Es spielten: Sandra Jocham, Lena Horak (beide Tor), Laura Horak (4), Antonia Koppermann (3/1), Samantha Esterl (2/2), Anna Opacak (2), Lena Kanis (1), Nici Untch (1), Antonella Pommella, Teresa Mangold.