Egal ob Bad Tölz oder Gaißach – Hauptsache zwei Punkte im Handschuhfach!

Egal ob Bad Tölz oder Gaißach – Hauptsache zwei Punkte im Handschuhfach!
Nach zwei spielfreien Wochen traten die Damen des SV Pullach Handball am Samstag gegen den TV Bad Tölz zum zweiten Auswärtsspiel der Saison an. In einer Partie voller Hoch und Tiefs konnten sich die Isartalerinnen durch eine furiose Schlussphase mit 31:38 die nächsten wichtigen zwei Punkte sichern.
Nach zwei Wochenenden Pause von der Bezirksliga wollten die Damen mit frischer Energie und mit einigen Rückkehrerinnen im Kader ins nächste Spiel gegen den TV Bad Tölz starten. Doch der Plan ging nicht auf: Stattdessen mussten die Isartalerinnen mit Linkshänderin und Spielmacherin Nici Untch, die sich im Training das Knie verdrehte, einen weiteren Ausfall hinnehmen.
Viele Jugendspielerinnen auf SVP-Seite und der ungewöhnliche Austragungsort in Gaißach für das Spiel gegen den TV Bad Tölz schienen Vorboten für eine wilde Partie zu sein. Die Gäste aus Pullach starteten zunächst relativ sicher mit drei Treffern in Folge zum 0:3 in der 5. Minute. Vor allem durch eine wache Abwehr erarbeiteten die jungen Hüpfer mit einer rasanten ersten Welle einen komfortablen Vorsprung (5:10, 13. Minute). Doch irgendwann erwachten auch die Hausherrinnen und starteten ihre Aufholjagd. Individuelle Fehler der Isartalerinnen nutzten der Gegner gnadenlos, sodass sogar der zwischenzeitliche Ausgleich (13:13, 26. Minute) gelang. Vor allem den Jungspunden Teresa Mangold, Anna Opacak und Lena Kanis war es zu verdanken, dass die SVP-Damen dennoch mit einer 14:17-Führung in die Pause gehen konnten.
„Mädels, ihr macht das gut, aber einschlafen sollt ihr nicht – es ist schließlich Samstag“, richtete Ex-Coach Fabian Esterl-Gross in seiner unverkennbaren Art das Wort an die Mannschaft.
Aber nicht nur die Gäste wachten wieder auf, auch die Tölzerinnen blieben weiterhin quickfidel. So ging es munter hin und her, ohne dass sich eines der beiden Teams absetzen konnte (24:24, 47. Minute). Doch dann schalteten die Isartalerinnen noch einmal in den Turbogang und erinnerten sich daran, dass sie in der Liga ja eigentlich zum Raketenzünden angetreten waren. Und wieder war es vor allem die Gen Z, die für das Tor-Feuerwerk sorgte. Egal, ob aus dem Rückraum, vom Kreis oder von außen, es landete fast jeder Wurf im Netz. So zeigte die Anzeigentafel beim Schlusspfiff schließlich ein stattliches Ergebnis von 31:38. Egal, ob rauf, runter, geradeaus, diagonal, in Bad Tölz oder Gaißach: Sieg ist Sieg und auch die Coaches blickten zufrieden auf die Leistung der Mannschaft.
Nun steht für die SVP-Damen am kommenden Samstag, den 24.10. um 19:30 Uhr endlich das lang ersehnte erste Heimspiel der Saison an. Gegen den TSV Partenkirchen, der ebenfalls mit zwei Siegen (und einer Niederlage) in die Saison gestartet war, sollen dann die nächsten zwei Punkte her.
Es spielten: Katharina Appelt, Lena Horak (beide Tor), Anna Opacak (10), Lena Kanis (7), Teresa Mangold (7), Lilith Heins (5/3), Julie Wiedemann (5), Antonia Koppermann (3), Evi Nowotny (1), Antonella Pommella.