The Final Countdown für SVP-Damen

The Final Countdown für SVP-Damen
Im Heimspiel vergangenen Samstag gegen den TSV Murnau müssen die Damen des SV Pullach Handball erneut eine deutliche 26:33-Niederlage einstecken. Viel schwerer wiegt allerdings die Verletzung der Mittespielerin Marie Kurschewitz, die den Isartalerinnen in den letzten beiden entscheidenden Saisonspielen fehlen wird. Ein weiterer bitterer Rückschlag für den sowieso schon extrem belasteten SVP-Kader, der die Mission Klassenerhalt nicht vereinfacht.
Neue Woche, alte Probleme bei den Damen des SV Pullach Handball: Zu viele verletzte, angeschlagene oder verhinderte Spielerinnen bescheren Interimscoach Fabian Esterl-Gross suboptimale Bedingungen für die Trainingswoche. Immerhin meldete sich Stammtorhüterin Sandra Jocham als wichtige Stütze für Pullachs Abwehr nach kurzer verletzungsbedingter Pause für die drittletzte Partie der Saison zurück im Kader.
Trotz der zahlreichen Steine, die Pullach in den Weg gelegt wurden: Das Mindset stimmte bei der Mannschaft und so startete das Team motiviert und voller Willenskraft in das Match. Selbst die schnelle 0:4-Führung der Gäste in der 6. Minute änderte daran nichts. So konnten die Isartalerinnen den Vorsprung in der 8. Minute auf 2:4 verkürzen. Die Hausherrinnen versuchten mit aller Macht, gegen die starken Murnauerinnen mit voller Bank mitzuhalten, doch besonders im Angriff sorgten Unkonzentriertheiten oder Aktionen zu nah an der Abwehr für Ballverluste, die zu Gegenstößen und schnellen Toren führten. Dies konnten auch Pullachs Keeperin und der Abwehrverbund nicht ausgleichen, was in einem 13:20-Rückstand für die Gastgeberinnen zur Halbzeit mündete.
Coach Esterl-Gross fand in der Kabine die richtigen Worte für seine Mannschaft und betonte den Teamgeist, auf den es in der zweiten Hälfte ankommen sollte. „Wir sind der SVP und wir lassen uns nicht unterkriegen. Wenn wir unsere Leichtsinnsfehler abstellen, können wir Murnau hier und heute noch ärgern“, appellierte der Trainer an die Spielerinnen.
Seine Worte zeigten Wirkung, denn die Isartalerinnen gaben nicht auf und brachten nun stellenweise die Leistung aufs Parkett, die eigentlich in ihnen steckt. Mit einem 13:13-Unentschieden, wenn man Hälfte zwei getrennt betrachtet, können sie ein kleines Erfolgserlebnis verzeichnen. Das offizielle Endergebnis lautete allerdings 26:33. Überschattet wurde der Endstand jedoch durch die Verletzung von Marie Kurschewitz, die in der Schlussphase umknickte und vom Feld getragen werden musste. Wie lange die wichtige Stammspielerin ausfällt, ist aktuell noch ungewiss. Ein weiterer Stein auf dem Weg zum Klassenerhalt, der Pullach zum Stolpern bringt – ob die Isartalerinnen fallen, bleibt abzuwarten …
Kommenden Samstag, den 21.3., steht den SVP-Damen nun wieder einmal eine weite Reise bevor. Die 1,5-stündige Fahrt zurück ins Isartal wollen die Pullacherinnen mit nicht weniger als zwei Punkten im Gepäck antreten. Anpfiff der Partie gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf II ist um 16:00 Uhr.
Es spielten: Sandra Jocham, Lena Horak (beide Tor), Samantha Esterl (6/6), Laura Horak (6), Franziska Kilchert (5), Lena Kanis (3), Nici Untch (3/1), Marie Kurschewitz (2), Antonella Pommella, Evi Nowotny, Teresa Mangold, Anna Opacak.