SVP-Damen erleben rabenschwarzen Tag trotz Sonnenschein in Oberbayern

SVP-Damen erleben rabenschwarzen Tag trotz Sonnenschein in Oberbayern
Nicht nur die Kommunalwahl in Pullach bereitete den SVP-Damen dieses Wochenende Kopfzerbrechen, sondern auch die Frage, wohin der Weg diese Saison noch führen soll. Nach einer katastrophalen 34:25-Niederlage gegen den Tabellenletzten TSV Schongau stehen die Isartalerinnen nun auf einem Abstiegsplatz und nur noch wenige Spiele verbleiben, um das zu ändern.
Trotz der bärenstarken Leistung im letzten Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten TSV Gilching blieb der Frust, dass es erneut nicht gelungen war, wichtige Punkte mitzunehmen, nicht aus. Dass in der Trainingswoche vor dem entscheidenden Spiel gegen den TSV Schongau nur eine Einheit stattfinden konnte, löste ebenfalls keine Freudensprünge bei den Isartalerinnen aus. Dennoch gab sich die Mannschaft siegeswillig und bereit, wie jedes Wochenende alles zu geben.
Direkt vom Anpfiff an zeigten sich jedoch verunsicherte SVP-Damen, denen an diesem Samstagnachmittag vorne wie hinten nichts gelingen wollte. Zwar schafften es die Gäste in den ersten zehn Minuten noch dranzubleiben und zwischenzeitlich zum 3:3 auszugleichen, dass die Schongauerinnen im Angriff ohne Kreisspielerin auftraten, irritierte den sonst so stabilen Abwehrverbund der Pullacherinnen stark und sorgte schnell für einen hohen Rückstand (10:4, 16. Minute). Die anschließende Unterzahl nutzte der Tabellenletzte clever, um die Führung auszubauen. Da es an diesem Tag nicht funktionierte, die Abschlussschwäche über die Defensivleistung auszugleichen, mussten die SVP-Damen bereits mit einem 18:9 in die Halbzeitpause gehen.
Ohne Interimscoach Fabian Esterl-Gross fehlten in der Kabine aufbauende und motivierende Worte eines Trainers, die es vielleicht gebraucht hätte, um das Ruder noch rumzureißen. So blieb es an den Spielerinnen selbst, das Positive zu sehen: Schlimmer konnte es kaum mehr werden.
Mit dieser Einstellung sollte nun in der zweiten Hälfte befreit und ohne Druck aufgespielt werden, um wenigstens noch Schadenbegrenzung zu betreiben. Aber selbst dieser Plan missglückte. Immerhin gelang es den Isartalerinnen, allen voran Anna Opacak, mit acht Treffern beste SVP-Schützin an diesem Samstag, zu verhindern, dass Schongau den Vorsprung weiter erhöhte. Beide Mannschaften trennten sich dadurch mit einem klaren Endergebnis von 34:25.
Durch dieses Spiel scheint der Klassenerhalt für die Damen des SV Pullach nun in weite Ferne gerückt zu sein. Der Druck, der auf der Mannschaft lastet, soll nächste Woche im Spiel gegen den TSV Murnau in Energie, Blut, Schweiß und in das Vertrauen in die eigene Leistung umgewandelt werden. Denn nur so ist es jetzt noch zu schaffen, die Liga zu halten. Doch wie auch die Wahlen zeigen: Ein Pullach ohne dramatisches Ende wäre nicht mehr unser Pullach – und der Ausgang ist noch ungewiss. Anpfiff gegen den TSV Murnau ist Samstag, 14.3., um 17:45 Uhr in der heimischen IsArena.
Es spielten: Lena Horak, Sandra Jocham (beide Tor), Anna Opacak (8/1), Laura Horak (5), Marie Kurschewitz (3), Samantha Esterl (2/2), Evi Nowotny (2), Lucie Schimetat (2), Antonella Pommella (1), Teresa Mangold (1), Nici Untch (1), Lena Kanis.